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Geschichte der Pinata

Überlieferungen zufolge soll der venezianische Händler und Seefahrer Marco Polo auf seinen China-Reisen erstmals eine Pinata entdeckt haben. Beim chinesischen Neujahrsfest wurden solche mit buntem Papier beklebten Figuren – meist in Form einer Kuh oder eines Stieres - mit Stöcken zerschlagen. Im Anschluss verbrannte man unter den Augen der Zuschauer die einzelnen Pinatastücke. Die Asche wurde dann in kleine Gefäße gefüllt und sollte dem Eigentümer nun im neuen Jahr Glück und Gesundheit bringen.


Pinatas Shop

Zum damaligen Zeitpunkt rieselten allerdings noch keine Süßigkeiten aus den zerschlagenen Pinatafiguren, sondern Samenkörner, welche ebenfalls symbolisch für einen Neuanfang und Hoffnung im kommenden Jahr standen. Das liegt nun schon ungefähr 700 Jahre zurück.


Marco Polo und seine mitreisenden Seefahrer haben natürlich in ihrer Heimat von diesem besonderen Brauch berichtet und so übernahm man im 14. Jahrhundert das Pinataschlagen zunächst in Südeuropa und später in Spanien. Besonders am ersten Sonntag der Fastenzeit wurden wunderschön geschmückte und bunt bemalte Tontöpfe mit kostbaren Gaben gefüllt und als besonderer Höhepunkt mit einem Stock zerschlagen. Dieser einzigartige Brauch wurde unter dem spanischen Namen „Danza de la Piñata“ über Ländergrenzen hinaus bekannt. (das italienische Wort „pignatta“ bedeutet so viel wie „zerbrechlicher Topf“)


Pinatas Geschichte

Durch spanische Missionare gelangte diese Tradition nach Mexiko und in andere Teile Lateinamerikas. Die religiösen Zeremonien der Mayas sollten dadurch einen besonderen Höhepunkt erhalten. So zerschlugen diese mittelamerikanischen Ureinwohner fortan bei besonderen Anlässen ebenfalls solche farbenfrohen und mit bunten Federn geschmückten Töpfe. Nach dem Zerbrechen der Pinata wurde der Inhalt ihren Göttern als Opfergabe dargeboten.


Von Generation zu Generation wurde der Pinatabrauch weitergereicht, so dass er sich bis zur heutigen Zeit erhalten hat und seit wenigen Jahren nun auch in Europa Einzug gehalten hat. Allerdings benutzt man nun anstelle der Töpfe lieber hübsche mit buntem Papier beklebte Pappfiguren in allen möglichen Formen.